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Musik

O alte Burschenherrlichkeit

Das wehmütige Lied vom Abschied von der Studentenzeit (1825).

„O alte Burschenherrlichkeit“ erschien 1825 anonym und wird Eugen Höfling zugeschrieben. Es besingt aus Sicht des „alten Hauses“ die Erinnerung an die Studentenzeit — und endet mit dem Trost des Lebensbundes: Die alten Bande bestehen fort.

Das Lied gehört zum festen Bestand jedes Kommersbuches und wird traditionell zum Ausklang festlicher Kneipen gesungen.

Liedtext

O alte Burschenherrlichkeit, wohin bist du entschwunden? Nie kehrst du wieder, goldne Zeit, so froh und ungebunden! Vergebens spähe ich umher, ich finde deine Spur nicht mehr. O jerum, jerum, jerum, o quae mutatio rerum! Den Burschenhut bedeckt der Staub, es sank der Flaus in Trümmer, der Schläger ward des Rostes Raub, erblichen ist sein Schimmer. Verklungen der Kommersgesang, verhallt Rapier- und Sporenklang. O jerum, jerum, jerum, o quae mutatio rerum! Drum, Freunde, reichet euch die Hand, damit es sich erneue, der alten Freundschaft heilges Band, das alte Band der Treue. Stoßt an und hebt die Gläser hoch, die alten Burschen leben noch, noch lebt die alte Treue, noch lebt die alte Treue!

Quellen

  1. Eugen Höfling (zugeschrieben), 1825 (gemeinfrei)
O alte Burschenherrlichkeit – CouleurWiki